24.11.2019 : Falkensee

Falkensee;jsch: Lange ist es her, dass wir das letzte Mal in Falkensee gestartet sind. Doch es hat sich aus jeder Sicht wieder gelohnt. Ich werde immer wieder darauf hingewiesen, dass unsere Leistungsträger Turniere besuchen sollen, bei denen sie auch gefordert werden. Diesem Anspruch sind wir diesmal auf jeden Fall gerecht geworden und trotzdem können sich alle Ergebnisse sehen lassen.

Selbst Emil Engers, der sicherlich die wenigste Erfahrung im Team hatte, zeigte schöne Kämpfe. Er hielt wesentlich erfahrenere Gegner mit einem 4Kyu im Schach, musste sich lediglich durch Hantai geschlagen geben. Wer glaubt, dass er seine Gegner nur weg gestemmt hat, irrt sich. Wie schon erwähnt, musste er sich in seinen drei Begegnungen lediglich der größeren Erfahrung geschlagen geben.

Max Gumpert überzeugte einmal mehr mit seiner sehr vielseitigen und starken Präsenz. Mit jeden Kampf wurden die Gegner stärker. Erst im Finale konnte er sich einer Festhalte nicht mehr entziehen und stand somit auf einem sehr guten 2.Platz.

Das beste Ergebnis erreichte Johann Schwenke. Auch er hatte es nicht leicht. Zwei Hantai-, ein Wazari-  und zwei Ippon- Entscheidungen zeigen, wie eng es zu ging. Doch am Ende konnte er den Pokal für den Erstplatzierten in Empfang nehmen.

Paul Gumpert, als Jahrgangsältester der U11 in unserem Team, kämpfte sich ebenfalls souverän durch seinen Pool und ging als Poolzweiter ins Halbfinale. Dort unterlag er nur knapp und machte somit den Medaillensatz mit Bronze komplett.

Nachdem die U11er ihre Siegerehrung erhalten hatten und sich schon auf den Heimweg machten, durften Till und Cay zeigen, ob sie mit ihrer Erfahrung punkten können. Auch in der U13 hatten sie es nicht leichter.

Till Emil Rothmann U13 dominierte seine Gegner streckenweise. Er konnte trotzdem seine Techniken oft nicht in eine Wertung umwandeln. Gegen den späteren Sieger gewann er im Pool mit Hantai, nachdem sie selbst die GoldenScore-Deadline überschritten hatten. Till erreichte als Poolsieger das Halbfinale, verlor dann jedoch gegen den späteren Zweiten und durfte sich wie Paul über Bronze freuen.

Cay Daoud Kraft tat es Max gleich. Auch er kämpfte sich mit schönen Techniken bis ins Finale. Leider ließ er sich von seinem Finalgegner schon im Vorfeld zu sehr beeindrucken. Mit etwas mehr Selbstvertrauen wird er beim nächsten Mal sicher besser agieren können. Die Silbermetaille hat er sich aber redlich verdient.

Ein besonderer Dank gebührt diesmal Johanns Mama, die kurzfristig als Kinder-und Jugendtaxifahrerin einsprang. Sie brachte die Großen gegen Mittag nach Falkensee und trat umgehend mit den Jüngeren wieder die Heimfahrt an.