26/27.10.2019: Adlercup

FrankfurtM;jsch: 2602 Teilnehmer bei einem Kinder- und Jugendturnier aus 43 Nationen! Hat es das überhaupt schon einmal gegeben? Diese Eckdaten beschreiben ein Event der Superlative. Und wer glaubt, dass es nicht so viele gute Judokas bei einem einzigen Turnier geben kann, der täuscht sich gewaltig. Das Niveau aller Teilnehmer war unglaublich hoch. Das wiederum heizte die Stimmung in der Olympiahalle derart an,…

…dass sowohl direkt an der Tatami, als auch von der Tribüne aus, lautstark mitgefiebert wurde. Zum Teil standen die Fans draußen im Regen vor den großen Fensterscheiben, um die Kämpfe zu verfolgen. Der Trainer der ägyptischen Judokas nannte es „Die inoffizielle Weltmeisterschaft der Kinder und Jugend“. Tatsächlich war es so beeindruckend, dass allein die Teilnahme den olympischen Gedanken aufkommen ließ „Dabei sein ist Alles“.

Das beste Ergebnis für die SG Motor Halle erreichte das einzige Mädchen im Team Linda Kilian (U12 | -33 kg). Nach drei Siegen musste sie sich in einem Starterfeld von 27 Mädchen der späteren Zweitplatzierten aus Abendsberg geschlagen geben. Leider verletzte sie sich an der Hand und musste in der Trostrunde den dritten Platz kampflos an eine Kasachin abgeben.

Johann Schwenke (U12 | -34 kg) traf im ersten Kampf auf einen Judoka aus Bosnien Herzigowina. Obwohl Johann schnell in den Kampf fand und seine Techniken konsequent einsetzte, konnte er als Jahrgangsjüngster seinen erfahreneren Gegner leider nicht bezwingen. In dem 53 Mann starken Starterfeld konnte sich der junge Bosnier trotz einiger weiterer Siege nicht soweit qualifizieren, dass es für Johann den Einzug in die Trostrunde ergeben hätte.

Cay Daoud Kraft (U14 und U15 | -50 kg) erging es leider in der U14 mit einem Luxemburger und in der U15 mit einem Judoka aus Münster genauso.

Till Emil Rothmann (U12 und U14 | -37 kg) konnte sich in der U12 gegen einen Holländer und einen Karlsruher durchsetzen. Dann scheiterte er leider 6 sek. vor Schluss gegen einen weiteren Holländer, gegen den er lange mit Wazari führte. In der U14 besiegte er ebenfalls einen Holländer und einen Berliner, bevor er gegen einen Judoka aus Bottrop verlor und sich anschließend in der Trostrunde gegen einen Kasachen geschlagen geben musste.

Dennoch war es für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis. Besonders erwähnt werden muss noch Papa Schwenke, der Samstag Johann in Frankfurt betreute und anschließend am Sonntag mit Jakob schon wieder nach Stendal fuhr. Dafür wird er bestimmt Vater des Jahres!!! 😉