15 16.06.2019: Leipzig Lipsaide

Leipzig;jsch: Das letzte Wochenende war schon wieder ein sehr emotionsgeladenes Wettkampfwochenende. Den Anfang machte der Magdeburger Reiter, der erst am Mittwoch abgesagt wurde… Anschließend hab ich dann, während wir mit Ina in der Notaufnahme saßen, noch schnell ein anderes Turnier für unsere jungen Judokas gesucht und mit dem Leipziger Lipsaide zum Glück auch gefunden. So konnten Linda und Till am Samstag in der U13 starten und Annique und Johann am Sonntag in der U11.

Problem war nur, dass am Sonntag ja fast alle Erwachsenen in Magdeburg zum Landesmannschaftscup wollten. Aus diesem Grund mussten Annique und Johann mit ihren Eltern als Coach auskommen. Obwohl das aus meiner Sicht immer die aller letzte Option sein soll, sprechen die Ergebnisse für sich.
Linda Kilian (U13 | -30kg) hatte eine Gegnerin. Sie dominierte sie und erkämpfte sich zeitig einen Wazari. Doch dann stellte sie ihre Angriffsweise leicht um und lud die junge Leipzigerin mit ihren langen Beinen zu einem O-soto-otoshi ein, der dann mit Ippon gegen Linda bewertet wurde. Linda rehabilitierte sich in einem Freundschaftskampf gegen die Siegerin der nächst höheren Gewichtsklasse, den sie dann mit zwei Wazari gewann.
Till Emil Rothmann (U13 | -38kg) durfte gleich sechs Begegnungen bei einem Starterfeld von 18 Judokas bestreiten. Obwohl er sich gut auf den späteren Turniersieger einstellte, musste er sich mit einen Wazari geschlagen geben. In der Trostrunde konnte er sich dann mit seinen Techniken bis durchs kleine Finale kämpfen.
Annique Serfling (U11 | -45kg) musste sich leider wie Linda ihrer einzigen Gegnerin geschlagen geben.
Johann Schwenke (U11 | -36kg) kämpfte sich mit drei Siegen bis ins Finale dort musste er sich dann jedoch ebenfalls mit einem Wazari einem starken Leipziger Judoka geschlagen geben.
Summa summarum hatte jeder eine Niederlage zu verkraften. Alle wissen nun, an wen sie gemessen werden und wen sie nun als Ziel haben. Trotzdem konnten sie drei Silber- und eine Bronzemedaille erkämpfen. Und ich musste verkraften, dass die Eltern bessere Ergebnisse ercoachen konnten als ich… 😉