13.03.2019 Sparkassen-Cup Jena

eDen Wettkampfauftakt im Jahr 2019 machte mal wieder der Sparkassen-Cup in Jena. Wie immer war das Turnier sowohl quantitativ als auch qualitativ hochwertig besetzt. Neben den Teilnehmern aus 10 Bundesländern traten auch Judoka aus der Tschechei und aus Österreich an. Am Samstag starteten unsere alten Hasen Till Emil Rothmann (U13 -37kg) und Cay Daoud Kraft (U13 -43kg).

Till, der nun offiziell in der U13 startet, hatte mal wieder mit 22 Gegnern den größten Pool. Das war nicht sein Problem, sondern eher die Thüringer-Regeln bzw. die sachsenanhaltinischen Regeln, denn  Sachsen Anhalt ist immer noch eins der wenigen Bundesländer, in denen der Tani otoschi nicht erlaubt ist. So fällt es unseren jungen Judokas immer wieder schwer, sich auf diese Möglichkeiten und die entsprechenden Kontervarianten einzustellen. Nachdem er in der Trostrunde das zweite Mal auf den Leipziger Georg Becker traf und wiederholt den Kampf abgeben musste, reichte es diesmal nur für Platz 7.

Cay hörte auf seinen Trainer und ließ eine seiner Lieblingstechniken diesmal im Schrank, weil sich da einfach ein paar Fehler eingebrannt hatten, die ihn in letzter Zeit immer wieder den Sieg gekostet hatten. Stattdessen zauberte er seinem Trainer eher ein Lächeln ins Gesicht, indem er besonders im Bodenkampf mit wunderbar herausgearbeiteten Armhebeln seine Gegner dominierte. Einen Kampf musste er jedoch gegen den späteren Sieger Francesco Schüssler vom TSV Altenfurt/BY des 19- Mann starken Pools abgeben. Ein sehr guter dritter Platz war der Lohn.

Am Sonntag starteten mit Johann Schwenke (U10 -34.5kg) und Serafim Pinchuk (U10 -29.9kg) zwei weitere Motoraner. Unterschiedlicher können zwei Judokas wohl nicht sein.

Johann konnte seine Standtechniken kaum zum Einsatz bringen, nahm aber den Tani otoshi sofort in sein Kampfrepertoire auf und überzeugte meistens im Bodenkampf. Im Sechserpool dominierte er die Gruppe A, musste sich dann leider mit drei Shidos=Hansoku make  dem Zweitplatzierten der Gruppe B geschlagen geben und erkämpfte so die zweite Bronzemedaille für das MotorTeam.

Serafim hingegen ging wieder gewohnt offensiv in den Standkampf, ließ seinen Gegnern kaum Chancen zum Kontern und kämpfte sich im Achterpool durch Gruppe B bis ins Finale. Dort musste er sich dann leider durch eine Unachtsamkeit im Boden geschlagen geben. Mit der Silbermedaille holte er damit dann die beste Platzierung im MotorHalleTeam.