17.11.2018: Adler Cup

IMG_4736 KopieFrankfurt a.M.;jsch: Das Highlight für alle jungen Judokas von U9 bis U18 in Europa ist mittlerweile der Adler Cup in Frankfurt am Main, denn mit 1975 Teilnehmern aus 30 Nationen ist es Europas größtes Kinder- und Jugendturnier. Aus Sachsen-Anhalt ist auch eine kleine Delegation gestartet, sich mit den Besten zu messen.

Vom SV Halle starteten Levin Wieschke ( 3.Platz U11 | -28kg), Mika Picht (3.Platz U11 | -30.9kg), Finn Heinemann (1.Platz U11 | -30,9kg und 1.Platz U12 | -31kg) sowie Erik Heinemann (1.Platz U15 | -40kg und 5.Platz U14 | -40kg). Erik stand zum Zeitpunkt des Teamfotos noch auf der Tatami.  Am Sonntag  stieß noch Rick Fräßdorf (2.Platz U11 | -41,8kg) vom PSV Zerbst zu uns. Des Weiteren wurden wir komplettiert durch Celin Kopf (2.Platz U11 | -28,6kg und 9.Platz U12 | -30kg) und Oskar Kuzaj (U12 | -37kg 9.Platz) vom FSV Magdeburg. Da Oskar schon am Samstagabend  den Heimweg antrat, ist er leider auch nicht auf dem Teamfoto zu sehen. Alle mussten sich den Besten ihrer Länder stellen. Demzufolge sagen alle Platzierungen überhaupt nicht ausreichend aus, welche Leistung unsere jungen Judokas erbracht haben. Nur wenn man das hohe Niveau live erlebt hat, wird einem bewusst, dass Judo Sachsen-Anhalt  eine echte Größe im Jugendbereich ist.

IMG_4524 KopieAusgerechnet der Jüngste im gesamten Team Johann Schwenke (U9 | -33,6kg und U11 | -32,4kg) legte die Latte hoch. Er durfte Freitagabend nicht am Randori teilnehmen, weil seine Altersklasse am kommenden Tag schon für 8 Uhr angesetzt war. Er fand schnell in seine Kämpfe und setzte sich schlussendlich jedes Mal durch. Die große schwere Goldmedaille ziert nun sein Zimmer. Auch in der U11 durfte er am Sonntag nochmal zeigen, was er kann. So kam auch noch eine Bronzemedaille dazu.

Linda Kilian (U11 | -28,1kg und U12 | -28kg) bewies ja schon das ganze Jahr, wie kampfstark sie ist, obwohl sie erst seit zwei Jahren in die Fußstapfen ihrer großen Schwester getreten ist. Schon beim Randori stellte sie klar, dass sie Carla in nichts nachsteht. Marie Klose, die zum Kader des DJB gehört und mit Luise Dollinger den IpponGirl-Lehrgang leitete, besiegte Lindas große Schwester bei den Deutschen Meisterschaften. Linda stellte klar, dass sie es mit ihr nicht so leicht gehabt hätte. In der U11 musste sie nur einen Kampf abgeben und machte mit dem 2.Platz schon mal den Medaillensatz für Motor Halle komplett. In der U12 stand sie in einem 15-köpfigen Starterfeld und kämpfte sich bis ins Viertelfinale. Dort musste sie sich der Gesamtsiegerin Lada Vondrakova aus der Tschechei geschlagen geben.

Till Emil Rothmann (U11 | -33,7kg und U12 | -34kg) wollte seine Topplatzierungen vom letzten Jahr wiederholen. Doch der Holländer Inno Loeber hat sich scheinbar das ganze Jahr auf dieses Turnier vorbereitet, denn er ging als Sieger der U12 -34kg hervor. Mit dem größten Starterfeld von insgesamt 44 Topathleten stellte auch Till sich dieser Aufgabe. Der Belgier Vic Grymonprez stoppte Till jedoch vorzeitig. In der U11 traf er tatsächlich im Finale auf Inno, den er im letzten Jahr noch auf den dritten Platz verwies. Nach einem packenden Kampf, der bis in den Golden Score ging, musste Till dann einsehen, dass er seinem holländischen Freund diesmal die Goldmedaille überlassen muss.

Cay Daoud Kraft (U12 | -43kg) trat, am Samstag in der U12 an. Gegen 17 weitere Judokas schaffte es Cay bis in die dritte Runde.  Auch in dieser Gruppe wurde wieder klar, wie hoch das Niveau war und wie eng es doch in den Kämpfen herging. Tim Decker aus Holland konnte sich Cays Angriffstechniken am besten erwehren und für sich ausnutzen.

Michelle Greiß (U18 | -52kg) stellte sich auch seit langem mal wieder einer internationalen  Auswahl an Topjudokas. Als Jahrgangsjüngste konnte sie ihre Techniken leider nicht so gewinnbringend umsetzen. Doch von den gesammelten Eindrücke und Erfahrungen dieses Events wird sie noch lange zehren.

Neben dem super Elternteam, was uns ständig unterstützte, ist noch das Hotel am Petersberg in Montabaur von Kerstin Damerau Hotel Peterstor zu erwähnen, weil das Team von Frau Damerau, wie im letzten Jahr, wieder sehr gut für das leibliche Wohl unserer Judokas sorgte.

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